Was ist ein Zahnimplantat?

Das Zahnimplantat ist eine Kunstwurzel aus biokompatiblem Material, welches anstelle von verlorenen Zähnen eingesetzt wird, um den vorher gründlich geplanten Zahnersatz zu tagen. Das Material der Implantate ist meistens reines, unlegiertes Titan. Selbst bei Allergie auf diversen Metalle muss man keine Sorge haben, denn Titan wird vom menschlichen Körper voll akzeptiert.

  • Vorbereitung

    Vor einer Implantat-Operation müssen auf jeden Fall Voruntersuchungen stattfinden. Zunächst wird einen Panorama Röntgenaufnahme gemacht. Bei der Auswertung der Röntgenaufnahme entscheidet sich, welche Zähen ersetzt werden müssen. Danach muss beurteilt werden, ob genug Knochenmasse vorhanden ist, um überhaupt Implantate zu setzen. Da die Panorama Röntgenaufnahme eine zweidimensionale Aufnahme ist, die nur Höhe und Breite zeigt, muss auch eine 3D Aufnahme mit CT oder Volumentomograph stattfinden, um auch die Knochentiefe zu überprüfen. Desweiteren erlaubt nur eine CT-Aufnahme eine genaue Messung des Knochenangebotes, wovon die Größe der einzusetzenden Implantate abhängt. Neben der Knochenmasse spielt auch der generelle Gesundheitszustand des Patienten eine entscheidende Rolle bei der Beurteilung, ob eine entsprechende Behandlung möglich ist. Umstände, die den Erfolg der Implantatinsertion stark beeinflussen, sind z.B. Diabetes oder starkes Rauchen.

  • Planung des Zahnersatzes

    Wenn diese Phase erfolgreich abgeschlossen ist und eine Implantatbehandlung möglich ist, dann muss der Zahnersatz auf den Zahnimplantaten geplant werden. Dabei entscheidet sich, wie viele Zahnimplantate gebraucht werden, welche Maße notwendig sind bzw. ob eine Interimsversorgung für die Heilungszeit gemacht werden soll. Während dieser Planung können der genaue Behandlungsplan, der zeitliche Ablauf und die genauen Kosten festgelegt werden. Die Zahnimplantate werden unter sterilen Bedingungen, meistens in lokaler Anästhesie gesetzt. Bei Angstpateinten kann auch eine Behandlung unter Vollnarkose stattfinden.

  • Ablauf

    Nach einem kleinen Einschnitt in der Schleimhaut wird die Knochenoberfläche freigelegt, das Kochennest der Zahnimplantate gebildet und dann werden diese eingesetzt.

    Unmittelbar nach der Behandlung wird eine Panoramaröntgenaufnahme gemacht, diese ist für eine gewissenhafte Implantatbehandlung zwingend notwendig. Nach etwa einer Woche werden die Nähte entfernt oder es werden selbstauflösende Fäden verwendet.  Die Heilphase dauert in der Regel drei Monate, wenn auch Knochenaufbau oder Sinus-Lift gemacht wurden, kann die Heilungszeit auch sechs Monate dauern. Diese Zeit ist dafür notwendig, damit die Knochenzellen unmittelbar in die Mikroporen auf der Implantatoberfläche hineinwachsen. Dieser Knochenzussammenwachs (Osseointegration) sorgt für die stabile Befestigung der Zahnimplantate, wonach diese dem späteren, permanenten Bissdruck ohne Beschädigung standhalten können. Danach erfolgt die Anfertigung des Zahnersatzes. Zunächst werden die heilenden Implantate unter dem Gaumen freigesetzt. Das bedeutet keine Operation mehr, sondern nur die Befreiung der sg. Verschlussschraube (Heilschraube) durch einen kleinen Einschnitt an der Schleimhaut und den Einsatz von sg. Gaumenformern (Gingiva-Former), welche in wenigen Tagen den Gaumen formen. Danach erfolgt die Abdrucknahme, worauf basierend der, im Vorfeld geplanter Zahnersatz in dem zahntechnischen Labor in kurzer Zeit erstellt werden kann.

    Mit dem Einsatz des Implantatzahnersatzes endet die Beziehung zwischen dem Patienten und dem Zahnarzt aber noch nicht, denn die wichtigste Voraussetzung des langzeitigen Erfolges von Implantatzahnersatz ist die Reinhaltung des Mundes und die regelmäßige zahnärztliche Kontrolle. Dabei sollte mindestens einmal jährlich eine Kontrolluntersuchung vorgenommen werden, wobei der Zahnarzt den Zustand des Zahnersatzes, so wie die Anhaftung von Knochen und Stang um die Implantate herum überprüft und Korrektionen vornimmt, wenn diese notwendig sind. (z.B. Zahnsteinentfernung)

    Wir verwenden ausschließlich die besten Implantatsysteme und bieten deshalb auch eine lebenslange Garantie auf die Implantatschraube.

Implantatsystem

NOBEL Biocare

Das Implantatsystem Nummer eins weltweit. Nobel Branemark war das erste Zahnimplantat weltweit, das gesetzt wurde. Ihre technologische Führerrolle kann nicht bezweifelt werden.  Da Noel auch das meistverkaufte Implantatsystem auf der ganzen Welt ist, bietet es neben der weitreichenden Garantie auch einen weltweiten Support an. In Garantiefällen kümmert sich Nobel um Ihre Versorgung bei einem Zahnarzt in Ihrer Nähe. Auch Nobel Biocare bietet eine lebenslange Garantie.

Nobel Biocare

DIO

Ein amerikanisch-koreanisches Implantatsystem, mittlerweile die drittmeistverkaufte Marke weltweit. Ausgezeichnet durch eine ultramoderne Technologie, bietet dieses System einige Spitzenentwicklungen, wie z.B. das doppelte Konusverfahren, was bei dem Zusammenschluss zwischen Implantatschraube und Implantatkopf durch Kältepresstechnik Vakuum entstehen lässt, was eine perfekte Schließung ermöglicht und keinen Spielraum für Bakterien bietet, die sich mit Vorliebe in den Nischen festbeißen. Auch die Oberflächenbeschichtung erlaubt es dem Knochengewebe, schnell in die Poren reinzuwachsen und somit eine perfekte Osseointegration zu gewähren, ohne das Bakterien sich darauf festsetzen können. Darüber hinaus hat DIO tolle technologische Errungenschaften, wie z.B. das navigierte Implantieren, wo Implantatschraube, Implantatkopf und Krone im Anschluss an der digitalen Planung individuell für den Patienten gefraset werden und so auch eine sofortige Belastung der Implantate ermöglichen. S. auch navigiertes Implantieren weiter unten.

Navigiertes Implantieren

Wir sprechen von navigiertem Implantieren, wenn die komplette Planung, Steuerung und Anfertigung digital erfolgt. Dabei wird zunächst ein digitaler Abdruck genommen, der nicht nur die Zahnstruktur, sondern auch die komplette Kieferstatik digital erfasst und so eine perfekte Planung ermöglicht. Die Planung wird in einer speziellen Software gemacht und das spätere Ergebnis kann dem Patienten vorab schon, in dieser Phase, gezeigt werden. Basierend auf dieser Planung werden die Implantatköpfe, so wie die Implantatkronen individuell, in perfekter Präzision und Ästhetik digital erstellt. Die Plandatei kann auf einem Datenträger gespeichert werden und so kann der Zahnersatz jeder Zeit, schnell und kostengünstig reproduziert werden. Evergreen Dental bietet schon heute diese Lösungen von morgen an.

Das System von NobelProcera kombiniert Präzisionsscans und intuitives Design, umfassende Dienstleistungen und industrielle Produktion auf höchstem Niveau.

1. Scan

Scannen aller Fälle
mit höchster Präzision

Der NobelProcera Scanner macht’s möglich. Es scannt alles, von Einzelstümpfen bis hin zu vollständigen Zahnbögen, genau und effizient. Die einzigartige optische Scantechnologie bewältigt all diese Aufgaben und vieles mehr.

2. Planung

Erstellung von NobelProcera
Versorgungen mithilfe
intuitiver CAD-Tools

Die neue NobelDesign Software kombiniert leistungsstarke CAD-Tools von exocad™ mit intuitiven Arbeitsabläufen. Wir haben die Möglichkeit, die Kronen, Abutments und Implantatbrücken effizient und individuell zu planen und so eine perfekte Umsetzung zu gewähren.

3. Verwirklichung

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Vorhersagbarkeit durch Materialien hoher Qualität, unkomplizierte Verfahren und präzisionsgefertigte Ergebnisse zeichnen Nobel Procera aus. Für zusätzlichen Komfort werden sämtliche NobelProcera Produkte mit einem Echtheitszertifikat und einer fünfjährigen Garantie versehen.

Implantieren mit Schablone

Implantatschablonen erlauben eine Implantatbehandlung mit minimaler Invasion, in perfekter Präzision in viel kürzerer Behandlungszeit. Es ist die bequemste Art, sowohl für den Patienten, als auch für den Kieferchirurgen, um Zahnimplantate zu bekommen.

Basierend auf einer CT-Aufnahme und einem Abdruck wird die Kiefersituation des Patienten in einer Spezialsoftware digital modelliert. Danach werden die Implantatpositionen und Größen sorgfältig geplant. Sobald der Plan steht, wird in wenigen Tagen eine entsprechende Schablone digital ausgedruckt, in der die Positionen der Implantate physikalisch vordefiniert sind. Der Kieferchirurg kann mit der Schablone die Implantate schnell, effizient, punktgenau und ohne Schmerzen einsetzen.

Interimsimplantate

Sie möchten die übliche Heilungszeit von drei bis sechs Monaten zwischen Implantate und oder Knochenaufbau und fertigem Zahnersatz nicht mit einer Prothese überstehen? Dann sind Interimsimplantate die Lösung. Diese kleinen, dünnen Implantate werden eben für diese Übergangszeit provisorisch eingesetzt und ermöglichen so die Befestigung einer Brücke für die Heilungszeit.

Fragen und Antworten zu Zahnimplantaten

Das Zahnimplantat ist eine Kunstwurzel aus biokompatiblem Material, welches anstelle von verlorenen Zähnen eingesetzt wird, um den vorher gründlich geplanten Zahnersatz zu tagen. Das Material der Implantate ist meistens reines, unlegiertes Titan. Selbst bei Allergie auf diversen Metalle muss man keine Sorge haben, denn Titan wird vom menschlichen Körper voll akzeptiert.

Ein Zahnimplantat wird dann notwendig, wenn einer oder mehrere Zahnlücken künstlich behoben werden sollen und der Patient sich eine festsitzende Lösung wünscht, ohne die benachbarten, noch gesunden Zähne abschleifen zu lassen, um so z.B. eine Überbrückung der Zahnlücke zu erzwingen.

Diese Frage wird im Rahmen einer Voruntersuchung beantwortet. Dabei füllt der Patient zunächst ein Anamnesebogen aus, aus dem wichtige Erkenntnisse für den Zahnarzt hervorgehen, wie Faktoren, die eventuell eine Implantat-Behandlung gefährden oder ausschließen. Solche Risikofaktoren sind beispielsweise Diabetes oder starkes Rauchen, so wie Infektionen oder Blutdruckprobleme. Danach wird eine panorama Röntgenaufnahme gemacht, um festzustellen, ob genügend Knochenmasse vorhanden ist. Vor der Behandlung muss zusätzlich eine 3-D Aufnahme gemacht werden (mittels CT oder DVT), um auch die Knochentiefe zu messen, und die möglichen Implantatmaße zu definieren.

Der Vorteil von einem Zahnimplantat ist, dass man eine Zahnlücke lokal, ohne Ausdehnung beheben, und dabei eine ästhetisch hochwertige und eine langanhaltende Lösung erzielen kann. Auch kann man verschiedene prothetische Lösungen bei dem fehlen mehrerer Zähne oder gar bei kompletter Zahnlosigkeit mit der Hilfe von Implantaten verwirklichen. Eine Einzelkrone auf einem Implantat hat eine längere Haltedauer, so wie eine höhere ästhetische Wirkung, als beispielsweise eine Zahnbrücke, besonders wenn ein hochwertiges Material, wie Vollkeramik oder Zirkon-Vollkeramik benutzt wird. Zahnimplantate sind komplett biokompatibel, sodass selbst bei Metallallergie keine Unvereinbarkeit befürchtet werden muss.

An sich haben Zahnimplantate keine besonderen Nachteile, es gibt allerdings gewisse Faktoren, die das Risiko einer erfolgreichen Implantat-Behandlung steigern oder eine Implantat-Behandlung komplett ausschließen. Diese sind vor allem Diabetes oder bakterielle bzw. virologische Erkrankungen oder wenn nicht genug Knochenmasse vorhanden ist. Bei Zahnimplantaten muss im Anschluss an die Behandlung vermehrt auf die Mundhygiene geachtet werden, auch starkes Rauchen gefährdet die Langlebigkeit von Zahnimplantaten. Bei parodontalen Erkrankungen (Erkrankung des Zahnfleisches; link) muss zwingend zunächst die Parodontitis behoben werden, um das Zahnbett für eine Implantatinsertion geeignet zu machen.

Zahnimplantate werden in erster Linie aus unlegiertem Titan, in seltenen Fällen aus Porzellan hergestellt. Die ca. 80 Hersteller weltweit sind bemüht, die Implantatschrauben ständig weiter zu entwickeln, damit deren Integration schneller und besser voran geht. Das hängt in erster Linie davon ab, wie die Oberfläche bearbeitet wurde, ob die Poren dafür geeignet sind, dass sich Knochengewebe darin haftet. Hierfür gibt es verschiedene Vorgehensweisen, z.B. Sandbestrahlung, Mikroriefelung, Säuerung oder Beschichtung mit Hydroxiapatite.

Herstellung von DIO-Implantaten: https://www.youtube.com/watch?v=ba3qFrwFK5M

Die gibt es sehr wohl. Obwohl die weltweit ca. 80 Hersteller bemüht sind, die Implantate zum Ziele der besseren und schnelleren Integration ständig weiter zu entwickeln, gibt es immer noch Implantate, auf deren Oberfläche Ungleichheiten und Verschmutzungen festzustellen sind, die eine erfolgreiche Integration behindern können. Die Ausarbeitung der Oberfläche ist mit am wichtigsten, denn diese definiert die biologische Antwort des Körpers auf den Einsatz des Zahnimplantates, auch muss mit der notwendigen Sorgfalt gearbeitet werden, damit keine organischen oder unorganischen Reste an der Implantat-Oberfläche haften bleiben. S. auch Implantat-Arten.

Wenn die Osseointegration (Zusammenwachs mit dem Knochen) erfolgreich abgeschlossen ist und der Knochen mit dem Implantat eine feste Einheit bildet, dann halten die Implantate normalerweise ein Leben lang. Diese Integration erfolgt in den ersten sechs Monaten, wenn also in dieser Zeit das Implantat nicht verloren geht, kann man davon ausgehen, dass es lange halten wird. Es können später auch Erkrankungen oder anatomische Veränderungen eintreten, die eine Implantat-Lockerung zur Folge haben, auch kann eine schlecht aufgebaute prothetische Versorgung zu vorzeitigem Implantat-Verlust führen. Es ist sehr wichtig, dass nach einer Implantat-Behandlung vermehrt auf die Mundhygiene geachtet wird und der Zahnarzt regelmäßig, mindestens einmal jährlich zum Zweck einer Kontrolle aufgesucht wird, damit bakterielle Angriffe auf die Implantat-Konstruktion abgewehrt werden können. Wie Sie schon erkennen können, liegt ein eventuelles Problem, das zu Implantat-Verlust führen kann, meistens nicht an dem Implantat selbst, sondern an den Begleitumständen. Nichts desto trotz muss auch bei der Auswahl auf den richtigen Implantat-Typen geachtet werden, denn veraltete Systeme mit suboptimaler Oberflächenbearbeitung oder fragwürdigen Vorgehensweisen, wie basale oder Nadelimplantate erhöhen das Risiko des Implantat-Verlustes.

Man sollte auf jeden Fall immer die sichere Lösung bevorzugen. Es gibt Implantat-Systeme die gem. der Angaben des Herstellers sofort belastet werden können, Sie müssen sich aber bewusst sein, dass eine sofortige Belastung die Integration mit dem Knochen gefährden und es zu Implantat-Verlust kommen kann. Man muss sich bewusst sein, dass die Grundlage des Erfolges die perfekte Integration des Implantates mit dem Knochens ist (Osseointegration), daher sollte bei der Auswahl des Implantat-Typs darauf geachtet werden, dass die Oberfläche optimal herausgearbeitet ist. Da sich auch hier die Wissenschaft stets weiter entwickelt, sollte man nach Möglichkeit keine veraltete Technologie auswählen, aber trotzdem darauf achten, dass genug positive zahnmedizinische Erfahrungswerte vorliegen. Natürlich ist vor allem Ihr Zahnarzt gefragt, der Sie entsprechend beraten und bei der Auswahl des richtigen Implantat-Herstellers behilflich sein muss. Nach einer Implant-Behandlung muss sehr auf die Mundhygiene geachtet werden, damit keine bakteriellen Angriffe die Integration des Implantates im Nachhinein gefährden, in dem sie das Knochengewebe rund um das Implantat angreifen. Auch hier spielt die optimale Oberflächenbearbeitung eine Schlüsselrolle, sie hängt direkt mit der „Empfindlichkeit” des Implantates zusammen.

Es ist ratsam darauf zu achten, dass man ein namhaftes Implantat-System auswählt, weil dann die Chance viel größer ist, dass der Hersteller auch noch in 20 oder 30 Jahren auf dem Markt ist und entsprechende Abutments (Implantatkopf), Werkzeuge oder andere Komponente dafür zu erhalten sind. Gerade deshalb ist es sehr wichtig, ein Implantatpass von Ihrem Zahnarzt zu bekommen, damit auch nach Jahrzähnten eindeutig bleibt, welche Implantattypen mit welchen Maßen der Patient im Mund hat. Das kann vor allem dann wichtig werden, wenn beispielsweise eine Brücke auf Implantate erneuert werden soll und man die vorhandenen Implantate wiederverwenden möchte.

Einphasenimplantate

Diese Systeme verwenden ein langes Implantat, welches so in den Kiefer versenkt wird, dass dessen oberer Teil sich über die Gaumenlinie dehnt und frei sichtbar bleibt. Nach der Verheilung kann der Zahnersatz darauf ohne weiteren Eingriff befestigt werden.

  • Subperiostale Implantate (auf den Kiefer gelegte Implantate): diese werden unter dem Gaumen, auf den Kiefer gelegt, bestehen in der Regel aus einem Rahmen und aus Stiften, die daraus hervorgehen und sich über die Gaumenschwelle strecken. Nach der Heilungszeit kann auf diese Stifte der Zahnersatz befestigt werden.
  • Transostale Implantate (durch den Kiefer geführte Implantate): bei dieser Vorgehensweise wird der Kiefer durchgebohrt und in die Bohrten werden die entsprechenden Schrauben eingeführt, die mittels einer Metallplatte befestigt werden. Auch hier wird nach der Heilungszeit auf den Stiften, die sich über den Gaumen strecken, der Zahnersatz befestigt. Diese Implantate werden nur in sehr seltenen Fällen verwendet, meistens dann, wenn nicht genug Knochenmasse vorhanden ist, um andere Implantatsystem zu verwenden und eine zusätzliche Verstärkung zur Befestigung der Implantate benötigt wird.

 Zweiphasenimplantate – Endostale Implantate (in den Kiefer eingebaute Implantate):

Bei Zweiphasenimplantaten werden die Implantatschrauben in Löcher gesetzt, die in den Kiefer gebohrt wurden und anschließend wird der Gaumen zugenäht. Nach etwa drei Monaten wird das Zahnimplantat vom Knochengewebe umzingelt und so in den Knochen integriert (Osseointegration). Nach dieser Periode sitzt das Implantat fest im Knochen und kann einen Zahnersatz stabil tragen. Danach wird der Gaumen geöffnet (Freilegung) und mittels dem entsprechenden Implantatkopf (Abutment) der geplante Zahnersatz befestigt.

Die Zweiphasenimplantate werden heutzutage am häufigsten angewandt. Es gibt verscheiden Arten davon, die sich meistens in der Form und dadurch in der Befestigungsart unterscheiden. Auch gibt es Unterschiede in der Oberflächenbearbeitung. Wir unterscheiden beispielsweise Schrauben, Zylinder- oder Klingenimplantate.

Oberflächenbearbeitung

Implantatart nach Einsatzmethode (Tissue / Bone-level)

Implantatart nach Ausfertigung (Mini, basale, etc.)

Grundsätzlich werden drei Kategorien unterschieden, die sich nach dem Durchmesser des Implantates richten. Dieser wird anhand der vorhandenen Knochenmasse und des vorhandenen Platzes festgelegt.

Standardimplantate: haben einen Durchmesser von 3,5-4,2 Millimeter und werden am Häufigsten, meistens im Frontbereich verwendet.

Breitzahnimplantate: haben in der Regel einen Durchmesser von 4,5-6 Millimeter und werden im hinteren Bereich verwendet.

Miniimplantate: haben einen Durchmesser von 2-3,5 Millimeter und werden dann verwendet, wenn zwischen den Zahnwurzeln nicht genug Platz oder Knochenmasse für Standardimplantate vorhanden ist.

Bone-Level Implantate sind die Arten von Zweiphasenimplantaten, die komplett in dem Kiefer versenkt und für die Heilungszeit zugenäht werden. Der Vorteil von diesen Implantaten ist, dass keine Oberfläche über der Gaumenlinie vorhanden ist, auf oder um der sich Bakterien festbeißen und so für eine Entzündung sorgen können.

Tissue-Level Implantate sind Einphasenimplantate, werden nicht komplett in dem Knochen versenkt, die Schulter ragen einige Millimeter über das Knochenlevel hinaus, um so zur Weichgewebsformung beizutragen.

Um das festzustellen, wird zunächst eine Panorama Röntgenaufnahme gemacht. Darauf ist erkennbar, ob genug Knochenbreite und Höhe vorhanden ist, um Implantate zu setzen. Das ist aber nur eine 2D Aufnahme. Um auch die Knochentiefe festzustellen, ob nicht z.B. die Situation des Klingenknochens vorhanden ist, muss zusätzlich eine 3D Aufnahme (CT oder DVT) gemacht werden. Auch dient diese Aufnahme zur genauen Planung der Positionen und Maße der Implantate. Was Sie tun können, wenn Sie nicht genug Knochen für ein Implantat haben, können Sie hier lesen.

Heutzutage werden meistens Zweiphasenimplantate verwendet, also wird zunächst die Schraube in den Knochen gebohrt und nach Ablauf der Heilungszeit mit dem entsprechenden Implantatkopf (Abutment) der Zahnersatz befestigt. Davon gibt es Abweichungen, wenn z.B. auf die Implantate eine herausnehmbare Lösung angefertigt wird, die das Zwischenelement zwischen Schraube und Krone nicht braucht.

Der Regelfall:

  1. Diagnose (2D, dann 3D) und Planung (Krone, Brücke, All-on-4, All-on-6, Modellgussprothese, etc.) – ca. 2 Stunden
  1. Vorbereitung:

– Extraktion eines nicht erhaltenswürdigen Zahnes (danach maximal 6-8 Wochen Heilungszeit) – eine Sitzung, ca. 15-45 Minuten pro Zahn

Sinus Lift oder Knochenaufbau, wenn notwendig (6 Monate Heilungszeit) – eine Sitzung, ca. 2 Stunden

3. Implatateinsetzung – eine Sitzung (ca. 30 Minuten Vorbereitung, danach 15-30 Minuten pro Implantat) (3 Monate Heilungszeit)

4. Erstellung der Implantat-Prothetik, je nach Behandlungsart 3-12 Tage, insgesamt 3-5 Sitzungen:

a). Abdrucknahme (1-3 Stunden)

b) Gerüsteinprobe (30-120 Minuten)

c) Roheinprobe (30-120 Minuten)

d) Zahneinprobe (30-120 Minuten),

e) Übergabe (60-120 Minuten)

6. Nachsorge: mindestens jährlich einmalige Kontrolle

Bei gewissen Implantatmarken gibt der Hersteller an, dass das Implantatsystem sofort belastet werden kann, manche, Einphasenimplantate sind darauf ausgelegt, direkt belastet zu werden. Diese sind in der Regel Systeme, bei denen die Gesamtstatik von Implantaten und Prothetik die notwendige Stabilität gewähren soll. Die Meinungen hierüber sind zwiegespalten, oft gibt es aber wegen dem Knochenangebot keine andere Möglichkeit, als diese, s.g. Stiftimplantate zu setzen, aber im Großen und Ganzen ist sich die Fachwelt darüber einig, dass das Risiko ausschließlich bei Zweiphasenimplantaten, also unter Respektierung der notwendigen Heilungszeit minimiert werden kann. Es gibt auch die Möglichkeit der Interimsimplantate und der provisorischen Überbrückung.

Interimsimplantate: Diese sind provisorische Miniimplantate, die zwischen den herkömmlichen Zweiphasenimplantaten gesetzt werden, und ausschließlich die Funktion haben, für die Interimszeit der Heilungsphase einen provisorischen Zahnersatz zu tragen. Nach Ablauf der Heilungszeit werden diese Interimsimplantate entfernt, da sie dann ihren Zweck erfüllt haben. Interimsimplantate sind sehr leicht einzuführen und wieder zu entfernen und können sowohl herausnehmbaren Zahnersatz, wie Prothesen oder festsitzenden Zahnersatz, wie z.B. Brücken oder Kronen tragen.

Implantate mit Navigationssystem: durch die neuesten Errungenschaften und Dank der digitalen Revolution, auch in der Zahnmedizin, ist es mittlerweile möglich

die Position der Implantate mittels CT-Aufnahme und einem Abdruck digital zu planen,

die entsprechende Implantatschablone mittels eines 3D-Druckers anzufertigen,

die Implantate durch die entsprechende Schablone einzuführen und so dafür zu sorgen, dass die Implantate exakt an die Stelle gelangen, wo sie der Zahnarzt auch geplant hat

so eine entsprechende Interimsbrücke zu erstellen, die Dank der digitalen Planung ebenfalls exakt präzise sein wird und so für eine sofortige prothetische Versorgung zu sorgen. Auch in diesem Fall wird aber die Brücke zunächst nur provisorisch befestigt und dann nach etwa sechs Monaten finalisieren.

Im Normalfall dauert die Heilungszeit bei Zweiphasenimplantaten drei Monate. Wenn auch Knochenersatz erfolgt oder gar ein Sinus-Lift, kann die Heilungszeit auch sechs Monate betragen und in vielen Fällen muss zwischen den einzelnen Behandlungen auch jeweils eine Heilungszeit eingehalten werden. S. Implantatbehandlung Schritt für Schritt.

Die Kosten eines Implantates bestehen bei Zweiphasenimplantaten aus Implantatschraube, Freilegung und Abutment. Hinzu kommt die prothetische Versorgung, also die Implantatkrone oder die Kosten eines anderen Zahnersatzes

Was bezahle ich für ein Zahnimplantat und einer Krone bei Evergreen Dental?

Schraube: 690 € + Freilegung und Heilschruabe 0 € + Abutment 180 € + Metall-Keramik-Krone 280 € = 1150 €.

Es gibt durchaus Möglichkeiten, auch bei wenig Knochensubstanz Implantate zu bekommen. Die Zahnmedizin hat in den letzten Jahren auch bei der Regenerierung von Knochenmasse Fortschritte gemacht. Es gibt folgende Anwendungen, um Knochenmasse zu vergrößern, je nach Schwere des Eingriffs:

Knochenaufbau: fehlt etwas Knochen, um ein Implantat komplett im Kiefer zu versenken, wird bei dem Implantateingriff künstlicher Knochen hinzugefügt. Dieses Mittel (BioOss) wird aus Rind gewonnen. Es gibt mittlerweile auch erfolgreiche klinische Vorgänge, in denen z.B. gezogene Zähne des Patienten gemahlen und in einem Spezialmittel gelöst werden, um so eine breiige Substanz zu bekommen, die zum Knochenersatz verwendet werden kann. Hier liegt die Akzeptanz bei nahezu 100%, da das Ersatzmaterial aus dem eigenen Körper stammt.

Sinus-Lift: Ein Sinus-Lift oder Sinuselevation bedeutet die Anhebung der Kieferhöhle im Oberkieferbereich. Knochensubstanzverlust im Oberkiefer ist immer ein etwas größeres Problem, als im Unterkiefer, da die Gravitation gegen unser eigentliches Ziel, den Knochen im Oberkiefer zu befestigen, arbeitet. Daher muss das Knochenersatzmaterial mit Titanmembranen und Nieten befestigt werden, eine Heilungszeit von sechs Monaten ist die Normalität, oft kann erst danach implantiert werden.

Knochentransplantation: Im Falle, dass sehr wenig Knochen vorhanden ist und eigentlich nicht implantiert werden kann, gibt es manchmal noch die Möglichkeit der Knochentransplantation. Diese, sehr spezielle Behandlung wird nur von wenigen Spezialisten und auf jeden Fall stationär im Krankenhaus durchgeführt. Dabei wird aus dem Becken Knochen entfernt, welches an entsprechender Stelle eingesetzt wird. Die Heilungszeit beträgt in der Regel neun Monate, bevor implantiert werden kann.

Man muss sich im Klaren sein, dass der Einsatz von Zahnimplantaten ein invasiver, chirurgischer Eingriff im Kieferbereich ist. Wie bei allen Operation, muss auch hier vermehrt auf die Hygiene aufgepasst werden, deshalb bekommt man bei einem fürsorglichen Zahnarzt nach der Behandlung, außer den zu nehmenden Antibiotika und Schmerztabletten, die bis zu einige Tage nach der Behandlung gebraucht werden könnten, auch Reinigunsmittel, um die Infektionsgefahr komplett auszuschließen, so wie genaue Anweisungen, wie man sich nach der Behandlung verhalten sollte. Im Normalfall beinhaltet die Einverständniserklärung des Patienten alle wichtigen Informationen. auf jeden Fall muss unmittelbar nach der Behandlung das Rauchen und auch der Verzehr von Milchprdukten gemieden werden.

Da der chirurgische Eingriff in lokaler Betäubung erfolgt, sollte der Patient während der Behandlung keine Schmerzen verspüren. Die Erfahrungswerte zeigen, dass in der Tat die Schmerzen während der Behandlung minimal sind. Danach kann eventuell Empfindlichkeit oder Schmerz auftreten, weshalb man nach der Behandlung immer Schmerztabletten bekommt. Für eine noch sicherere, schnellere, effizientere und schmerzfreie Implantation werden in modernen Zahnarztpraxen Implantatschablone angeboten. Diese werden aufgrund einer CT-Aufnahme und eines Abdrucks digital geplant und mit Hilfe eines 3D-Druckers erstellt. In der Schablone sind die Positionen der Implantate definiert, sodass die Fehlermöglichkeiten fast komplett ausgeschlossen und die kleinstmögliche Invasion gewährt werden können.

Die Implantate an sich können normalerweise keine Nebenwirkungen auslösen, es gibt nur vereinzelt Berichte über allergene Auswirkungen von Titan. Da es sich aber um eine Operation handelt, kann es in Verbindung damit kurzfristige Auswirkungen, wie z.B. angeschwollene Backe geben. Bei der Verwendung von seriösen Zweiphasenimplantaten liegt die Erfolgsquote beim Implantieren bei ca. 99%. Wenn ein Knochenaufbau oder Sinus-Lift (Anhebung der Kieferhöhle) gemacht wird, kann es bei extremer Druckunterschied (wie z.B. bei einem Flug) innerhalb einer Woche nach der Operation in seltenen Fällen zu Blutungen in der Kieferhöhle kommen, wodurch ein Hämatom entstehen kann, das sich allerdings innerhalb von 1-2 Wochen auflöst.

Jeder Patient wird generell lokal betäubt, sodass während der Behandlung keine Schmerzen verspürt werden sollten. Es gibt natürlich Angstpatienten, die sich dennoch nicht für diesen Eingriff in den Zahnarztstuhl wagen. Für diese Patienten wird in der Regel (wenn keine Ausschlusskriterien vorhanden sind) eine Behandlung in Vollnarkose angeboten. Das ist ein sehr bequemer Weg, um diesen chirurgischen Eingriff vorzunehmen, denn der Patient schläft die komplette Behandlung durch.

Der Implantatpass beinhaltet alle wichtigen Informationen in Bezug auf die Implantate, die der Patient bekommen hat. Diese sind meistens Marke, Größe und Position der Implantate, so wie die Seriennummer zwecks Echtheitsprüfung. Sie sollten immer ein Implantatpass bekommen, denn gut eingewachsene Implantate halten ein Leben lang, die prothetische Versorgung darauf aber nicht zwangsläufig und sollten Sie in 20 Jahren eine, auf Implantate verankerte, Brücke austauschen wollen, muss der behandelnde Zahnarzt genau wissen, welche Implantate Sie im Mund haben, damit die entsprechenden Implantatköpfe (Abutments) und Komponente arrangiert werden können.

Das schlimmste, was passieren kann, ist der Verlust des Implatates. Die Erfolgsquote liegt allerdings bei über 99%, sodass ein Implantatverlust in der Rege vermieden kann, denn während der Diagnose müssen die wichtigen Faktoren erkannt werden, die später zu einem Implantatverlust führen können.

Basale Implantate bieten die allerletzte Möglichkeit in Fällen, wenn man nicht ausreichend Knochen für einen festsitzenden Zahnersatz hat. Das ist oft bei kompletter Zahnlosigkeit, meistens über einen längeren Zeitraum, der Fall, oder wenn der Patient ein sehr starker Raucher ist. Diese Implantate funktionieren anders, als die üblichen Systeme, diese werden in dem harten, sg. bikortikalen Teil des Knochens befestigt und nicht in dem weichen, schwammigen Teil, da diese Schicht nicht in dem Maße schwinden kann, wie die weichen Teile. Auch können diese, ebenfalls aus Titan gemachten, Implantate dank ihrer individuellen Form nicht nur vertikal, sondern auch horizontal befestigt werden. Sie müssen wissen, dass die Fachwelt in der Beurteilung von basalen Implantaten sehr zwiegespalten ist, einige Zahnärztekammer distanzieren sich komplett von der Anwendung basaler Implantate.

Die modernsten Implantatvorgehensweisen hängen eng mit der digitalen Entwicklung zusammen. Auch in der Zahnmedizin gab es in den letzten Jahren wichtige Neuerungen und man ist auch hier bestrebt, die menschliche Fehlermöglichkeit weitestgehend auszuschließen.

Implantieren mit Schablone: bei dieser Vorgehensweise wird zunächst eine CT-Aufnahme gemacht und Abdruck vom Patienten genommen. Diese beiden Komponenten erlauben der entsprechenden Software eine Modellierung der Kiefersituation auf dem Computer. Der Zahnarzt kann auf dem Bildschirm die Größe und die exakte Position der Zahnimplantate planen. Nach Abschluss der Planung wird eine entsprechende Schablone (meistens aus Acrylat) mit einem 3D-Drucker erstellt. In der Schablone sind dann schon die genauen Positionen der Implantate vordefiniert. Der Zahnarzt muss nur diese Schablone auf den Kiefer befestigen und die Implantate durch die entsprechenden Löcher führen und die Implantate gelangen so schnell, minimal-invasiv an die gewünschte Stelle. (Smartguide animáció)

Navigiertes Implantieren: einen Schritt weiter ist das Implantieren mit Navigationssystem. Bei dieser Art der Behandlung wird nicht nur die Bisschablone für den chirurgischen Teil erstellt, sondern auch gleich die prothetische Versorgung darauf und zwar komplett Metall-frei. Um die Implantate nicht zu sehr zu belasten, wird der Zahnersatz zunächst für sechs Monate provisorisch befestigt, danach erst definitiv fix gemacht. Das tolle an dieser Vorgehensweise, dass komplett alles einheitlich geplant und durchgeführt wird. Das Risiko ist so minimal und das Endergebnis ist extrem hochwertig und ästhetisch und kann sogar viel schneller erfolgen, als bei herkömmlichen Methoden.

Interimsimplantate: viele Patienten haben ein Problem damit, die Heilungszeit ohne Zähne oder mut in einer herausnehmbaren Prothese zu überbrücken. Eine Innovation zur Lösung dieses Problems sind interimsimplantate. Diese sind viel kleiner, als herkömmliche Zahnimplantate und haben den Zweck, für die Heilungszeit eine festsitzende Brücke zu tragen. Danach haben sie ihren Zweck erfüllt und werden entfernt. Die Interimsimplantate werden zwischen den richtigen Implantaten gesetzt, sind minimal invasiv.

Die Konustechnologie ist die modernste Herangehensweise bei Zahnimplantaten. Konus bedeutet Kegel in Anspielung auf die Form dieser Implantate. Das Implantat hat eine Trichterform, das Abutment eine Kegelform. Das Abutment passt so perfekt ins Implantat. Die Kegelform wird eingeführt, dann mit einem Hex-Schlüssel angezogen. Durch den Druck, der so ausgeübt wird, erzeugt man einen Kaltpressprozess, demzufolge entsteht Vakuum und so werden Implantat und Abutment perfekt stabilisiert.  Dank dieser starken Bindung werden die Mikrobewegungen der Implantate komplett ausgeschlossen. Es sind gerade diese Mikrobewegungen, die Bakterien dazu verhelfen, sich an dem Implantathals festzusetzen und später Entzündungen zu verursachen, was im schlimmsten Fall sogar zu Implantatverlust führen kann. Bei Konus-Implantaten wird aber dieser Faktor komplett ausgeschlossen, sodass eine längere Haltbarkeit garantiert werden kann, daher sollten Sie sich nach Möglichkeit für ein Konusimplantat entscheiden.

Herausnehmbare Lösungen:

  1. Lokator-Lösung (Modellgussprothese)

Werden auf 2-4 Implantate gemacht. 

Vorteile: günstig, geringes Risiko, leicht reparierbar

  1. Steg-Prothese 

Werden auf 4-6 Implantate gemacht. 

Vorteile: sehr stabile Einfügung, herausnehmbare Brücke, leicht säuberbar

 Festsitzende Lösungen:

  1. Zementierte Lösungen
  • Kronen, Brücken. Vorteile: ästhetischer, günstiger. Nachteile: schwer entfernbar, schwerer säuberbar. Material: Presskeramik, Metall-Keramik, Zirkon-Vollkeramik
  1. Mit Durchgangsschrauben befestigt
  • Kronen, Brücken: Vorteile: leicht entfernbar, leicht reparierbar. Nachteile: Schraubengang könnte sichtbar sein. Verwendung: All-on-4 (link), All-on-6, Pekkton Gerüst, darauf Metall-Keramik oder Zirkon-Krone, verblendet mit Pekkton Composite. 

Das hängt von der Situation ab. An gleicher Stelle, wo der Zahn gezogen wurde, kann oft unmittelbar nach der Extraktion im Frontbereich implantiert werden, im hinteren Bereich dagegen meistens nicht. Es ist immer ratsam, zunächst die Wunden nach der Zahnentfernung heilen zu lassen. Während der Heilung gibt es anatomische Veränderungen, daher kann die genaue Position des Implantates noch nicht definiert werden. Bei der Extraktion muss darauf geachtet werden, dass alle Wurzelreste sauber entfernt werden, damit der Grund gut für die Implantateisetzung vorbereitet wird. In der Regel kann schon 6-8 Wochen nach der Extraktion ein Zahnimplantat an gleicher Stelle eingesetzt werden. Es kann aber auch sein, dass das Implantat perfekt in die entstandene Zahngrube passt und die Grube direkt ausfüllt, sodass eine sofortige Implantation durchaus Sinn macht.

Auch ist in einigen Situationen genug Platzt vorhanden, um das Implantat nicht unmittelbar in die Wundstelle des gezogenen Zahnes, sondern irgendwo daneben zu platzieren, auch in diesem Fall können beide chirurgische Eingriffe in einer Sitzung stattfinden. Das ist meistens bei größeren Zahnlücken oder bei kompletter Zahnlosigkeit der Fall.

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