Stegprothese als ideale Kompromisslösung

Stegprothese

Bei einer kompletten Zahnlosigkeit ist der Wunsch nach einem normalen Leben, also der Möglichkeit, wieder normal essen zu können und auch von der Optik her normal zu sein, sehr groß. Solange man gesunde Zähne hat, weiß man gar nicht, wie sehr überwiegend kaputte Zähne oder gar eine komplette Zahnlosigkeit den Alltag zum Alptraum machen können. Welche Möglichkeiten gibt es, um diese Probleme zu beheben?

Lösungen mit einem festen Zahnersatz

Viele suchen natürlich eine festsitzend Lösung, mit der man die Funktionalität der echten Zähne am besten wiederherstellen kann, aber was ist die beste Lösung für Patienten, die keine festen Zähne bekommen können oder wollen?

Evergreen Dental Budapest

Der Werdegang der Prothese

Es gibt verschiedene Arten von herausnehmbaren Lösungen, die älteste und günstigste Lösung sind die klassischen Dritten, also eine herausnehmbare Vollprothese. Lange Zeit, vor dem Zeitalter der Implantate gab es schichtweg keine Alternative dazu, wer die Zähne verloren hat, musste sich mit einer Vollprothese zufrieden geben. Die Nachteile dieser Lösung sind hinlänglich bekannt: kein fester Halt, optisch unzureichend, funktionell sehr eingeschränkt, ständiges Einkleben, rein- und rausnehmen und dann noch die störende Gaumenplatte, die nicht nur äußerst unbequem, aber auch Wunden am Gaumen verursachen kann. Die Mehrheit der Patienten, die eine Vollprothese tragen, beklagen weitgehende Beeinträchtigung beim Essen, sowohl was den Verzehr, als auch was die Wahrnehmung der Geschmäcke anbelangt und Probleme mit dem Selbstbewusstsein, weil Vollprothesen sehr künstlich wirken, oder weil man zum Beispiel bei einem Date panisch Angst davor hat, dass beim romantischen Essen die Prothese in die Suppe fällt.
Dank der rasanten Entwicklung der Zahnmedizin gibt es mittlerweile Lösungsmöglichkeiten, die Abhilfe verschaffen können, sodass diese gängigen Probleme fast komplett behoben werden können, auch mit einer herausnehmbaren Lösung, von denen die Stegprothese mit Abstand die beste Lösung bietet.

Warum kann jemand keine festsitzende Lösung bekommen?

Bei einer kompletten Zahnlosigkeit können mithilfe von Implantaten aus jeder Hinsicht bessere Lösungen erzielt werden, als die klassischen Prothesen. Implantate sind so genannte Kunstwurzel, auch Stiftzähne genannt, die aus Titan gemacht werden und die Funktion haben, natürliche Zahnwurzel zu ersetzen. Ein Implantat besteht meistens aus zwei Teilen, der Implantatschraube und dem Implantatkopf, auch Abutment genannt. Die Implantatschraube wird im Knochen des Patienten veranker (wie auch eine Zahnwurzel), der Kopf dient als Bindeglied zwischen Schraube (Wurzel) und Zahnkrone oder Prothese mit Kunstzähnen (Zahn). Wie man schon erahnen kann, erfolgt das einpflanzen des Implantates durch ein chirurgisches Verfahren. Dabei wird die Implantatschraube in den Kieferknochen des Patienten eingeführt. Danach erfolgt eine Einheilung, die so genannte Osseointegration. Während dieser Zeit wachsen die Knochenzellen in die Poren der Implantatschraube ein, die Schraube wird also vom Körper in den Knochen integriert und bekommt dadurch einen so starken Halt, dass sie später der starken Kaukraft des Menschen standhalten kann. Im Prinzip kann fast jeder Zahnimplantate bekommen, wenn keine Krankheiten vorliegen, die die Operation nicht ermöglichen, es gibt aber einen sehr oft vorkommenden Fall, wo sich das Einsetzen von Zahnimplantaten schwierig gestaltet, wenn nämlich der Patient nicht über der notwendigen Knochenmasse verfügt, um ein Implantat zu bekommen, sprich es fehlt in der Höhe oder in der Breite Knochenmenge und somit kann das Implantat nicht vollständig in den Knochen eingepflanzt werden. In solchen Fällen kann entweder mittels einer weiteren Operation, mittels Knochenaufbau, chirurgisch Knochenmenge aufgebaut werden, oder aber der Knochenschwund ist derartig extensiv, dass selbst das nicht mehr möglich ist. In diesen Fällen muss abgewogen werden, an welchen Stellen noch genügend Knochenmasse vorhanden ist, um Implantate einsetzen zu können. Dabei hilft dem Chirurgen stets eine 3D CT Aufnahme. Je weniger Implantate eingesetzt werden können, desto eingeschränkter sind die Möglichkeiten später bei der prothetischen Versorgung.

Warum passiert Knochenschwund und wie läuft es ab?

Der menschliche Knochen ist sehr plastisch und reagiert. Wenn Zähne verloren gehen, dann verliert der Knochen die Funktion, nämlich den Zahn zu halten, und fängt an zu schwinden. Wenn viele Jahre vergehen, dann kann der Knochen so sehr zurück schrumpfen, dass die notwendige Substanz nicht mehr vorhanden ist, um Implantate einzusetzen. Dieser Prozess beginnt meistens im hinteren Bereich, also bei den Kauzähnen und weitet sich in Richtung Mitte aus. Das ist deshalb so kritisch, weil es bei einer festsitzenden Lösung zwingend erforderlich ist, den hinteren Bereich auch mit einem Implantat auf jeder Seite zu versehen, damit ein Brückenwerk über die gesamte Kieferlänge erstellt werden kann. Abhilfe verschaffen sich die Chirurgen mit einem so genannten Sinuslift, also Anhebung der Kieferhöhle. Dabei wird die Kieferhöhle des Patienten mit Knochenersatzmaterial aufgefüllt, um so die notwendige Knochenmasse herzustellen. Nach dieser Vorgehenseise muss der Patient sechs bis neun Monate darauf warten, um den endgültigen Zahnersatz zu bekommen, denn so lange dauert die Einheilung nach einem Sinuslift oder Knochenaufbau. Während dieser Zeit kann höchstens eine Prothese getragen werden. Die Nachteile des Knochenaufbaus liegen also auf der Hand, zum einen handelt es sich dabei um einen aufwendigen chirurgischen Eingriff, einer langwierigen Prozedere wegen der verlängerten Heilungszeit und natürlich sind die Kosten dieses Eingriffes auch nicht unerheblich. Für einen festsitzenden Zahnersatz sind mindestens zwei Implantate im hinteren Bereich, also im Bereich der Kauzähne notwendig und bei unzureichendem Knochen muss mit einem Sinuslift auf beiden Seiten gerechnet werden.

Warum die Stegprothese?

Die Stegprothese ist die optimale Kompromisslösung, wenn
a) Im hinteren Bereich kein Sinuslift möglich oder erwünscht ist
b) Der Patient sich nur 4 Implantate leisten möchte
c) Der Patient eine optimale herausnehmbare Lösung möchte
d) Der Patient schneller die endgültige Lösung bekommen möchte
Die Stegprothese bietet fast alles, was eine festsitzende Brücke, ist aber eben eine herausnehmbare Brücke.

Was ist eine Stegprothese genau?

Eine Stegprothese ist eine herausnehmbare Brücke, die auf 4 Implantate befestigt wird. Die Implantate befinden sich auf beiden Seiten jeweils auf Zahnposition 2 (Schneidezahn) und 4 (Vormahlzahn), lassen also die kritischen Mahlzahnpositionen 5 und 6 außen vor. Die Implantate werden mit einem Metallelement, dem so genannten Steg verbunden und darauf wird die Prothese befestigt, die so einen sehr starken Halt bekommt.
Die Vorteile der Stegprothese auf einen Blick
– Nur vier Implantate notwendig
– Kann auch bei Knochenschwund im hinteren Bereich gemacht werden
– Leicht zu reinigen
– Leicht reparierbar
– Funktionell fast wie festsitzende Zähne
– Sehr bequem, keine Gaumenplatte
– Ästhetisch sehr hochwertig
– Kostet etwa die Hälfte von einer festsitzenden Lösung

Wie viel kostet eine Stegprothese?

Die Erstellung der Stegprothese geschieht in zwei Phasen, bei der ersten Behandlung werden die vier Implantate eingesetzt, bei der zweiten wird die Prothese erstellt. Die erste Etappe kostet 2960 € und beinhaltet die notwendigen 3D und 2D Aufnahmen, die 4 Implantate, so wie das obligatorische Medikationspaket nach der Behandlung. Die zweite Etappe kostet 2930 € und beinhaltet die notwendigen Aufnahmen, die Implantatköpfe, die Metallverbindung und die Stegprothese.
Fazit
Evergreen Dental ist der Spezialist für festsitzende und herausnehmbare Lösungen in Budapest, darunter natürlich auch für die Stegprothese. Angstpatienten haben auch die Möglichkeit, die chirurgische Behandlung in Vollnarkose zu bekommen. Nehmen Sie Kontakt zu uns auf und lassen Sie sich unverbindlich von unserem Expertenteam beraten.

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