Kieferchirurgie in der Zahnmedizin ist ein Sammelbegriff für alle Eingriffe, die von einem Chirurgen durchgeführt werden. Hier gehören sowohl die chirurgische Entfernung von Weisheitszahnen, oder anderen Zähnen, die entfernt werden müssen, aber so fest sitzen, dass ein chirurgischer Eingriff notwendig ist, als auch Knochenersatzmaßnahmen, die dann notwendig werden, wenn der Kiefer für eine Implantatbehandlung vorbereitet werden muss, weil nicht mehr genug Knochensubstanz vorhanden ist. Das kann von einem einfachen Zusatz von Knochenersatzmaterial bis hin zu komplizierten Knochentransplantationen reichen, je nachdem, was die Situation erfordert.

Die Kieferchirurgischen Eingriffe in der Zahnmedizin sind folgende:

Zahnärztin erklärt die Siutation auf dem Bildschirm

Entfernung Weisheitszahn: Weisheitszähne sind meistens sehr fest verankert, haben 3-4 Wurzeln und brauchen deshalb einen chirurgischen Einschnitt, um entfernt werden zu können

Komplizierte Zahnentfernung: wenn die Wurzelsituation etwas „unglücklich“ ist, kann auch ein normaler Zahn sich bei der Entfernung quer stellen und einen chirurgischen Eingriff notwendig machen.

Kieferchirurgische Behandlung

Knochenaufbau:  fehlt etwas Knochen, um ein Implantat komplett im Kiefer zu versenken, wird bei dem Implantat-Eingriff künstlicher Knochen hinzugefügt. Dieses Mittel (BioOss) wird aus Rind gewonnen. Es gibt mittlerweile auch erfolgreiche klinische Vorgänge, in denen z.B. gezogene Zähne des Patienten gemahlen und in einem Spezialmittel gelöst werden, um so eine breiige Substanz zu bekommen, die zum Knochenersatz verwendet werden kann. Hier liegt die Akzeptanz bei nahezu 100%, da das Ersatzmaterial aus dem eigenen Körper stammt.

vor allem im Frontbereich wird ein Knochenaufbau oft während dem Einsetzen von Implantaten gemacht, wenn er notwendig ist. Oft wird dieses Knochenersatzmaterial mit eigenem Knochen, der vom Ende des Kieferknochens gewonnen wird, gemischt eingesetzt. Der Rindknochen löst sich mit der Zeit auf, hat nur die Funktion des Platzhalters, bis die eigenen Knochenzellen nachwachsen.

Sinus-Lift: Ein Sinus-Lift oder Sinuselevation bedeutet die Anhebung der Kieferhöhle im Oberkieferbereich. Knochensubstanzverlust im Oberkiefer ist immer ein etwas größeres Problem, als im Unterkiefer, da die Gravitation gegen unser eigentliches Ziel, den Knochen im Oberkiefer zu befestigen, arbeitet. Daher muss das Knochenersatzmaterial mit Titanmembranen und Nieten befestigt werden, eine Heilungszeit von sechs Monaten ist die Normalität, oft kann erst danach implantiert werden.

Knochentransplantation: Im Falle, dass sehr wenig Knochen vorhanden ist und eigentlich nicht implantiert werden kann, gibt es manchmal noch die Möglichkeit der Knochentransplantation. Diese, sehr spezielle Behandlung wird nur von wenigen Spezialisten und auf jeden Fall stationär im Krankenhaus durchgeführt. Dabei wird aus dem Becken Knochen entfernt, welches an entsprechender Stelle eingesetzt wird. Die Heilungszeit beträgt in der Regel neun Monate, bevor implantiert werden kann.

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