Budapest

UNGARN ALS MENSCHEN

Die Ungarn sind sehr gastfreundliche, humorvolle und nette Menschen, das gilt auch für die Metropole Budapest. Das ist auch die übliche Rückmeldung, die wir von Patienten erhalten, die mit den Einheimischen in Kontakt kommen, entweder an einer Rezeption, im Taxi oder auf dem Markt oder im Restaurant. Obwohl Budapest eine Weltstadt mit mehr als 2 Millionen Einwohnern ist, sind die Menschen in der Regel sehr zuvorkommend.

 Die Ungarn sind sehr stolz auf ihre alte Kultur und freuen sich auf Ausländer, die dafür Interesse zeigen, erzählen gerne und geben Tipps. Wenn Sie sich mal verlaufen und Hilfe benötigen, dann zögern Sie nicht, irgendjemanden um sich herum anzusprechen, und Sie werden freundliche Hilfe erhalten. Die meisten sprechen englisch oder deutsch,  deshalb sollten Sie keine Kommunikationsprobleme erleben, obwohl Sie von der ungarischen Sprache vermutlich wenig bis gar nichts ableiten werden können, denn diese ist mit keiner anderen europäischen Sprache verwandt. 

Außer die Hauptstadt des Zahntourismus zu sein, hat Budapest noch sehr viel zu bieten, sei es im kulturellen, architektonischen, gastronomischen oder Wellness-Bereich. Wenn Sie der Typ sind, der gern unter den Einheimischen ist, dann werden Sie hier auf Ihre Kosten kommen!

Parlament von Budapest

Deutsch-ungarisches Verhältnis

Das deutsch-ungarische Verhältnis ist historisch sehr geprägt. Schon im 11. Jahrhundert hatte die bayerische Königin Gisella, als Gattin des staatsgründenden ungarischen Königs, Stephan der I., ihre Sommerresidenz in der schönen Stadt Veszprém, in der Nähe vom Plattensee. Zuletzt spielte Ungarn in Form des damaligen Ministerpräsidenten Gyula Horn, durch die Öffnung der ungarischen Grenze für westdeutsche, eine wichtige Rolle in der Wiedervereinigung Deutschlands.

BUDAPEST

Das sind nur einige historischen Beispiele, auch die wirtschaftlichen Verbindungen sind sehr ausgeprägt, so ist Deutschland für Ungarn sowohl im Import, als auch im Export der wichtigste Partner.
Im folgenden ein interessantes Video über die Ungarn:

BUDAPESTER THERMALBÄDER

Die Budapester Thermalbäder sind die Badehäuser und die Thermalquellen in der ungarischen Hauptstadt Budapest. Diese Stadt ist nicht nur das einzige Kurbad, das zugleich Hauptstadt ist, sondern auch die größte Kurstadt Europas. Aus über 120 heißen Quellen stehen täglich über 30.000 Kubikmeter mineralstoffreiches Wasser in 21 Bädern zur Verfügung, von denen 10 Heilbäder sind. Viele dieser Bäder sind zugleich Bauten von beträchtlichem historischen, wie architektonischen Rang.

Geschichte

Bereits im 2. Jahrhundert gab es im damals römischen Aquincum, dem heutigen Budapest, 14 Thermen. Die Kultur der römischen Thermalbäder ging mit dem Niedergang des Römischen Reichs und dessen Rückzug aus Pannonien allmählich wieder verloren, wurde aber mit der Besetzung durch die Türken während des 16. und 17. Jahrhunderts wiederbelebt, und 1669 wird bereits von acht Bädern berichtet. Die von den Türken etablierte Badekultur in der Form des Hammām blieb auch nach deren Rückzug aus Ungarn bis heute erhalten. Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts kam es zu einem besonderen Höhepunkt, als Bäder wie das Gellért-Bad, das wohl berühmteste Budapests, oder das Széchenyi-Bad, bis heute einer der größten Badekomplexe ganz Europas, als monumentale Repräsentativbauten errichtet wurden. Seit dem Ende des Sozialismus 1989 werden die der Bäder sukzessive restauriert.

Bedeutung

Für Budapest haben die Thermalbäder durch die Jahrhunderte hindurch in zweierlei Hinsicht Bedeutung gehabt.
Zum einen sind sie bis in die Gegenwart, ganz der durch die türkische Besatzung vermittelten orientalischen Badekultur entsprechend, wichtige soziale Treffpunkte für die Bewohner der Stadt. Das regelmäßige gemeinsame Baden entspricht dabei ungefähr dem Kneipen- oder Café-Besuch anderer europäischen Länder. Obwohl Budapest auch eine ausgeprägte Café-Kultur besitzt, treffen sich Nachbarn oder Freunde meist im gleichen Bad.
Zum anderen zählten Budapests Thermalbäder in der Blütezeit des Bade- und Kurtourismus, vor allem im 19. und beginnenden 20. Jahrhundert, zu den wichtigsten und beliebtesten Kurbädern Europas. Die Kombination aus metropolitanem Lebensstil und Kurbetrieb konnte keine andere Stadt Europas bieten, zumal zu dieser Zeit auch der Charakter der Budapester Bäder sich stilistisch von Funktions- zu Repräsentativbauten wandelte.
Die bedeutendsten Budapester Bäder:

Rudas-Bad

Der unmittelbar an der Donau, zu Füßen des Gellért-Berges gelegene Badekomplex des Rudas-Bades (ehemals Grünes Säulenbad) wurde um 1550 mit einem Thermalbecken gegründet und ist mehrfach erweitert worden. Die bedeutendsten Erweiterungen waren die Errichtung des Dampfbades in 1883 und die Errichtung eines Hallenschwimmbades sowie die Ergänzung um eine Physiotherapieabteilung in 1986. Diese eignet sich zur Behandlung von Beschwerden der Bewegungsorgane und von Erkrankungen des Magen- und Darmtraktes, bietet Bewegungs- und Wannenbäder im Heilwasser, Unterwasserstrahlmassagen und weitere Massagen an. Fachärztliche Betreuung gibt es in der Rheumatologie.
Der Kern des Komplexes, das Thermalbad, ist 1566 unter Herrschaft des Sokollu Mustafa Pascha umgebaut, seither jedoch kaum verändert worden. Es befindet sich somit heute noch annähernd im fast 450 Jahre alten Originalzustand: damit ist es das älteste und gilt gleichzeitig als das schönste Bad in Budapest, das noch von den Türken erbaut wurde.
Die von acht roten Marmorsäulen getragene Kuppel des Thermalbades, mit einem Durchmesser von 10 Metern, überdeckt ein achteckiges, von drei Quellen gespeistes Mittelbecken (96 m², 36° C), umgeben von einem spitzbogigen Rundgang. In den Ecken des Raumes befinden sich vier weitere kleine Becken (9 m²) mit unterschiedlichen Temperaturen (42 °C, 33 °C, 30 °C, 28 °C). Die ursprünglich einzige Lichtquelle des Raumes sind in die Kuppel eingelassene Tessellae aus farbigem Glas, durch die getöntes Tageslicht einfällt.
Im April 2004 wurde das Rudas-Bad zu Renovierungszwecken geschlossen, die Arbeiten wurden Ende 2005 abgeschlossen. Der Zutritt zum Thermalbad war traditionell nur Männern vorbehalten, es galt als Treffpunkt für Journalisten und Politiker. Nach der Wiedereröffnung gab es Proteste von Frauen, denen die Stadtleitung schließlich nachgab, und in 2006 wurden versuchsweise auch “Damentage” eingeführt. Es gibt außerdem noch nachts die Möglichkeit für beide Geschlechter, das Bad gemeinsam zu nutzen, allerdings nur in Badebekleidung. An den Wochenenden steht das Bad beiden Geschlechtern zur Verfügung.

Király-Bad

Der Bau des Király-Bades wurde in 1565 unter der Herrschaft des Budaer Paschas Arslan (Löwe) begonnen und durch seinen Nachfolger, Sokoli Mustafa, beendet. Anders als andere Bäder ist es nicht auf eigenen, natürlichen Warmwasserquellen errichtet, sondern wird von den Quellen des Lukács-Bades gespeist. Sinn dieser Maßnahme durch die Türken war es, auch ein Bad innerhalb des Festungsringes zu haben, um auch im Fall einer Belagerung ein Bad nutzen zu können. Der Name „Király“ (ungarisch „König“) stammt von der Familie, die das Bad nach der Zurückeroberung von Buda ab 1796 betrieb.
Das Király-Bad wurde durch die Királys in seine heutige Form umgebaut, wobei sie die alten Gebäudestrukturen mit den neuen Elementen kombinierten und so den Charakter eines Kunstdenkmals erhielten. Das Bad musste nach schweren Schäden im Zweiten Weltkrieg renoviert werden und wurde 1950 wiedereröffnet. Damit ist das Király neben dem Rudas-Bad und dem Veli-Bej das einzige Bad, das den Besucher die original türkische Badekultur vermittelt. Es ist sowohl für Männer als auch für Frauen zugänglich.
Zur Therapie der Erkrankung der Bewegungsorgane werden heute das Bewegungsbad im Heilwasserbecken, das Wannenbad mit Heilwasser, die Unterwasserstrahlmassage und die medizinische Heilmassage angeboten.

Das Szechenyi Bad in Budapest

Gellért-Bad

Das im Jugendstil gebaute Gellért-Bad ist das berühmteste Bad Budapests. Die Quellen am Gellértberg, die es nutzt, waren bereits im 13. Jahrhundert bekannt. Das heutige Bad wurde als Teil des Hotel Gellért errichtet und 1918 eröffnet. Das, verglichen mit anderen Bädern der Stadt, sehr große Bad zeigt sich trotz der Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg heute wieder in fast unveränderter Form. Das Außenbecken mit Wellenbad wurde 1927 eröffnet. 1934 kam ein Sprudelbad hinzu. Durch Renovierungen in jüngster Zeit erhielten die Sitzbecken in der Schwimmhalle und im Freien sowie das Kinderbecken moderne Filter- und Umwälzanlagen.
Zusätzlich zu den gemischten Schwimmbecken gibt es noch getrennte Thermal- und Dampfbäder für Männer und Frauen. Neben der opulenten Ausstattung mit drei Außen- und zehn Innenbecken (26 bis 38 °C) macht das große Angebot an therapeutischen Maßnahmen (Bewegungsbad im Heilwasserbecken, Wannenbad mit Heilwasser, Schlammpackungen, Unterwasser-Traktionsbad, Kohlensäurebad, medizinische Heilmassage, Unterwasser-Strahlmassage, Elektrotherapie und Massage) das Gellértbad, auch wegen des touristischen Publikums, zu einem der wichtigsten Bäder der Stadt. Es ist Medizin bei Erkrankungen der Bewegungs- und Atmungsorgane sowie bei Krankheiten des peripheren Kreislaufsystems, fachärztliche Betreuung wird in der Rheumatologie und Pulmonologie angeboten.

Széchenyi-Bad

Das Széchenyi-Bad verfügt über die tiefsten und mit 75 °C heißesten Thermalquellen Budapests, die erst 1879 entdeckt wurden und die ersten im Pester Teil der Stadt waren. Bereits im Jahre 1881 waren sie als Artesisches Bad bekannt. Das Széchenyi-Bad ist einer der bis heute größten Badekomplexe Europas und liegt mitten im Stadtwäldchen. 1927 wurde das Bad um eine Volksbadabteilung für Männer und Frauen und ein Strandbad erweitert. Mitte der 1960er-Jahre entstand eine gemeinsame Thermalabteilung für Besucher in Badebekleidung und eine physiotherapeutische Abteilung. 2004 wurde das Bad vollständig und originalgetreu restauriert.
Die weitläufige und spektakulär palastartige Anlage des Széchenyi verfügt über drei Außen- und zwölf Innenbecken mit Temperaturen zwischen 16 °C und 40 °C sowie zwei Saunen, ein Dampfbad und einen Heißraum. Das Erlebnisbecken bietet unter anderem Unterwasserstrudel, einen Strömungskanal, eine Genickdusche und in Sitzbänke eingebaute Wasserstrahler für Rückenmassagen. Als physiotherapeutischen Behandlungen gibt es das Bewegungsbad oder Wannenbad mit Heilwasser, Schlammbehandlungen, ein Unterwassertraktionsbad, ein Kohlensäurebad, Elektrotherapie, Heilgymnastik und verschiedene Massagen. Des Weiteren werden Behandlungen von Erkrankungen der Bewegungsorgane, von Frauenleiden, von Erkrankungen des peripheren Kreislaufsystems und von Erkrankungen des Magen- und Darmtraktes angeboten. Fachärztliche Betreuung gibt es in der Rheumatologie.

Lukács-Bad

Das Lukács-Bad ist ein Thermal- und Schwimmbad, errichtet im neoklassizistischen Stil durch József Hild im Jahre 1842. Es liegt etwas abseits der touristischen Routen. Bis zur Errichtung des Széchényi Bades war es das größte und beliebteste Bad Budapests. Von seinem früheren Glanz als eines der international renommiertesten Heilbäder der Stadt zeugen noch die zahlreichen Votivtafeln im Hof der Anlage, die in vielen Sprachen von der Heil- und Linderungswirkung des Wassers berichten.

1979 wurde im Lukács-Bad die erste Abteilung für die physiotherapeutische Betreuung eingerichtet. In insgesamt acht Becken (22°–40 °C) werden die Behandlungen Bewegungsbad, Schlammbehandlung, Unterwassertraktionsbad, Kohlensäurebad, Elektrotherapie und diverse Massagen angeboten. Fachärztliche Betreuung gibt es in der Rheumatologie. Die inneren Anlagen haben architektonisch wenig zu bieten (und sind derzeit auch nicht in allerbestem Zustand), die Außenbecken sind jedoch sehenswert.

Császár-Bad / Veli Bej Bad

Das ursprünglich 1571/1572 durch Sokoli Mustafa errichtete Császár-Bad (heute „Veli Bej“ Bad), dessen Quellen bereits die Römer kannten und nutzten, ist 1829 von József Hild, dem Baumeister des Lukács-Bades, erweitert und stark verändert worden. Nach mehrjährigen Renovierungsarbeiten wurde das Bad im Jahr 2012 unter der Leitung eines Hospitaliterordens als „Veli Bej“ Bad neu eröffnet.

Komjádi-Sportschwimmbad

Direkt daran angrenzend befindet sich das im Jahr 1976 erbaute Komjádi-Sportschwimmbad, dessen Außenbecken ebenfalls aus Thermalquellen bedient werden.

Die große Markthalle

DIE GROßE MARKTHALLE

Die große Markthalle oder die zentrale Markthalle (ungarische “Nagyvásárcsarnok”) ist der größte und älteste Indoor-Markt in Budapest. Die Idee, eine so große Markthalle zu bauen, kam vom ersten Bürgermeister von Budapest, Károly Kamermayer, und es war gleichzietig seine größte Investition. Er zog sich 1896 zurück, als er das Gebäude fertigstellte, an der Eröffnungszeremonie nahm er als normaler Bürger teil.

 Es befindet sich am Ende der berühmten Fußgängerzone Váci Straße auf der Pester Seite der Freiheit-Brücke am Fővám Platz.

 Das Gebäude wurde von Samu Pecz in 1897 entworfen und gebaut. Der Markt bietet eine große Auswahl an Ständen auf drei Etagen. Das Eingangstor hat eine neogotische Note. Eine unverwechselbare architektonische Besonderheit ist das Dach, das restauriert wurde, um bunte Zsolnay Fliesen aus der Stadt Pécs zu bekommen. Die Fläche des Gebäudes beträgt 10.000 Quadratmeter und ist mit einer Stahlkonstruktion bedeckt. Während der Weltkriege wurde die Markthalle völlig beschädigt und dann für einige Jahre geschlossen. In den 1990er Jahren wurde der Markt ursprungstreu renoviert und bekam seine alte Pracht zurück. Das Gebäude wurde 1999 mit dem FIABCI Prix d’Excellence ausgezeichnet. Die Markthalle ist eine der beliebtesten Touristenattraktionen der Stadt.

 Die meisten Stände im Erdgeschoss bieten Produkte, Fleisch, Gebäck, Süßigkeiten, Gewürze und heimische Lebensmittel wie Paprika, Tokajer, Túró Rudi oder auch Kaviar und Gänseleber. Die zweite Etage bietet vor allem Restaurants und Souvenirs. Der Keller enthält unter anderem Metzgereien und einen Fischmarkt, neben einigen besonderen Spezialitäten, wie Sauerteiggurken. 

Der Markt ist sonntags geschlossen, öffnet ansonsten immer um 6 Uhr und schließt um 17 Uhr am Montag, 18 Uhr Dienstag bis Freitag und am Samstag um 15 Uhr. Anfrage schicken und Budapest kennen lernen.

GEBÄUDE VON BUDAPEST – DIESE SOLLTEN SIE UNBEDINGT SEHEN

  1. PARLAMENT
  2. HELDENPLATZ
  3. MARKTHALLE
  4. MATTHIASKIRCHE
  5. OPER
  6. SZÉCHENYI THERMALBAD

Quelle: Wikipedia

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